Grundschule Nordholz

Gemeinsames Bildungsverständnis der Nordholzer Kindertagesstätten und der Grundschule Nordholz

 Präambel

 

Jedes Kind ist in seiner Unterschiedlichkeit einzigartig. 

Jedes Kind lernt von Anfang an.

Jedes Kind lernt immer.

Jedes Kind lernt gern.

  

Kinder erfahren ihre Selbstwirksamkeit, indem sie eigene Erfahrungen machen und Neues schaffen.

Kinder wachsen an der aktiven und handelnden Auseinandersetzung mit sich selbst und ihrer Umwelt. Dabei folgen sie ihrem Entwicklungstempo. Sie machen Erfahrungen mit ihren eigenen und von außen gesetzten Grenzen. Selbstbestimmung ist der Motor ihres Handelns.

Kinder lernen wie Forscher. Sie erforschen sich selbst und ihre Umwelt mit ihren Sinnen. Kinder experimentieren aus Neugierde mit allen Dingen, die sie interessieren. Sie erreichen individuelle Ziele, die sie zu weiterem Forschen motivieren und haben Erfolge. Kinder brauchen Aufgaben an denen sie wachsen und zu Weltentdeckern werden können. Durch Reflexion werden Vorgehensweisen und Ergebnisse wiederholt, vertieft, überarbeitet und verdeutlicht. Neues Handeln entsteht. Erwachsene unterstützen den natürlichen Forscherdrang der Kinder und lassen diesen zu.

Bildung braucht sichere verlässliche Bindungen im sozialen Umfeld. Basis für sichere Bindungen bildet das Vertrauen in das Kind und eine wertschätzende, authentische Grundhaltung. Rückhalt findet das Kind durch faire Regeln und Grenzen. In der Gemeinschaft orientiert sich das Kind an Vorbildern. Dadurch werden Kinder stark.

Eine der Voraussetzungen für die Freude am Lernen ist eine positive und freundliche Einstellung dem Kind gegenüber. Lob und Anerkennung stärken das Kind. Durch die individuelle Unterstützung wird es „dort abgeholt wo es steht“. So wird die innere Motivation des Kindes gefördert. Durch ausreichend Raum und Zeit entsteht eine entspannte Grundsituation. Wir schaffen eine Atmosphäre in der das Kind selbständig handeln kann. Das Kind entwickelt Zutrauen in seine eigene Leistungsfähigkeit.

Bewegung ist eine Grundvoraussetzung zum Leben und Lernen. Durch Bewegung bekommt das Gehirn Impulse zur Weiterentwicklung. Priorität ist es, den eigenen Körper kennen zu lernen und zu erfahren. Kinder bewegen sich aus ihrem eigenen Impuls heraus. Sie finden Möglichkeiten ihren Bewegungsdrang auszuleben, und bestimmen das Tempo und die Art der Bewegung. Wir schaffen Raum und Möglichkeiten für Bewegungserlebnisse.

Kinder brauchen Strukturen. Räume müssen Strukturen geben und zum Entdecken auffordern. Unsere Räume bieten anregende Lernumgebungen und fördern interessengeleitetes Lernen. Wir nutzen öffentliche Räume für Erkundungstouren.

Durch vertrauensvolle Elterngespräche wird eine Erziehungspartnerschaft gefördert. Aktives Mitarbeiten in den Einrichtungen und Teilnahme an der Öffentlichkeitsarbeit fördert das positive Miteinander. Wir bieten Eltern die Möglichkeit nach Absprache in der Schule oder in den Kindertagesstätten zu hospitieren. Wir laden Eltern ein, sich an einem gemeinsamen Bildungsverständnis zu beteiligen.

Mitarbeiter aller Einrichtungen bilden sich regelmäßig fort.

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